Wir wollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Vierländerregion grenzübergreifend stärken, indem wir Menschen befähigen und begleiten, die Entwicklung ihrer Gesellschaft aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten.
Als W4 verbinden wir Forschungs- und Praxisperspektiven, um demokratische Prozesse gemeinsam zu gestalten und die Professionalisierung des gesellschaftlichen Sektors zu fördern. Dabei legen wir besonderen Wert auf Transformationskompetenzen: die Fähigkeit, Veränderungen zu verstehen, vorauszudenken und gemeinsam Lösungen für komplexe Herausforderungen zu entwickeln.
Wir schaffen Räume für Dialog, Kooperation und Innovation, in denen Menschen voneinander lernen, neue Perspektiven einbringen und gemeinsam an einer offenen, solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft arbeiten.
Krisensituationen sind ein Gradmesser dafür, wie solidarisch Gesellschaften insbesondere im grenzübergreifenden Miteinander sind und wie gut soziale Aushandlungs- und Verständigungsprozesse funktionieren.
Zwar zeigen Studien, dass die gesellschaftliche Polarisierung in den Anrainerstaaten am Bodensee nicht so stark ist wie häufig medial transportiert wird. Gleichzeitig sind Phänomene der Unzufriedenheit mit der Demokratie, der Politikverdrossenheit und Zweifel an gesellschaftlichen Problemlösungsfähigkeiten offensichtlich.
Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, braucht es eine Belebung des Miteinanders, der Begegnungen auf Augenhöhe und der Gestaltung sozialer Räume, in denen Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können. Entscheidend ist es, Dialogräume zu gestalten, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln sowie Prozesse und Strukturen langfristig zu begleiten und zu professionalisieren.
Im Programm Sozialer Zusammenhalt engagieren wir uns für ...
Wir setzen uns deshalb die folgenden Ziele:
Aktuell sind die folgenden Ausschreibungen offen.
Hier finden Sie alle Aktivitäten, Initiativen und Beiträge, die wir in diesem Programm unterstützen.
Die aktuellsten Beiträge
Unser Anspruch im Programm Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist es, regionale Hebel für demokratische Teilhabe und Zusammenarbeit zu identifizieren und wirksam zu machen. Die abgeschlossenen Initiativen zeigen, wie aus lokalen Fragestellungen übertragbare Formate entstehen, wie Akteur*innen über Länder‑ und Sektorengrenzen hinweg handlungsfähig werden und wie Strukturen aufgebaut werden, die über Projektlaufzeiten hinaus tragen.
Die folgenden Beiträge geben Einblick in konkrete Lösungen mit regionaler Hebelwirkung: erprobte Dialog‑ und Beteiligungsformate, neue Formen der Kooperation im Bodenseeraum und Ansätze, die zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt vor Ort gestärkt und gleichzeitig grenzübergreifend skaliert werden kann.
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