Kleine Kinder - große digitale Medienwelt

1.6.2026
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31.12.2027
Kleine Kinder - große digitale Medienwelt
Ansprechperson
Sarah Kühne

Welche Herausforderung gehen wir an?

Familien stehen zunehmend vor der Herausforderung, digitale Medien im Alltag mit Kleinkindern bewusst und entwicklungsangemessen zu nutzen. Dabei geht es nicht nur um die Mediennutzung der Kinder, sondern auch um den Umgang der Eltern mit Smartphone, Tablet & Co., denn ein unreflektierter Einsatz digitaler Medien kann Risiken für die kindliche Entwicklung mit sich bringen. Deshalb braucht es niederschwellige Angebote, die Orientierung geben, Handlungssicherheit stärken und Familien dabei unterstützen, ihren digitalen Alltag reflektiert zu gestalten.

Was ist unser Lösungsweg?

Das Lehrprojekt setzt bei dieser Herausforderung an und entwickelt ein partizipatives und niederschwelliges Lehrformat für Eltern von Kleinkindern sowie für Fachpersonen im frühkindlichen Bereich (z. B. Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich). Über Peer-to-Peer-Formate und die Zusammenarbeit mit regionalen Praxispartner*innen werden Eltern und Fachpersonen als Multiplikator*innen gestärkt und dazu befähigt, Wissen, Erfahrungen und Handlungsstrategien an andere Eltern weiterzugeben.

Wer profitiert von unserem Projekt und wie zeigt sich seine Wirkung – bei unseren Zielgruppen und in der Vierländerregion?

Das Lehrprojekt zielt auf Elternbildung unter Berücksichtigung von Peer-to-Peer-Formaten ab und kombiniert niederschwellige Zugänge mit einem systematisch angelegten Multiplikationsansatz. Im Zentrum steht zum einen die Qualifizierung von Eltern zu Moderator*innen. Sie werden befähigt, Wissen und alltagstaugliche Strategien für einen bewussten und entwicklungsadäquaten Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag an andere Eltern weiterzugeben. Zum anderen werden Fachpersonen als Multiplikator*innen geschult. Im Sinne eines Train-the-Trainer-Ansatzes werden sie zusätzlich dazu befähigt, zukünftige Eltern-Moderator*innen professionell anzuleiten und zu begleiten.

Die Wirkung des Lehrformats wird durch eine Evaluation überprüft. Dabei wird untersucht, inwieweit das Format die Transformationskompetenzen der Zielgruppen fördert und zu einem entwicklungsgerechten, reflektierten und nachhaltigen Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag beiträgt.

Was wird durch die Zusammenarbeit möglich, was alleine nicht erreichbar wäre?

Das Projektteam aus Forschung und Lehre der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) und der Pädagogischen Hochschule (PHSG) bringt unterschiedliche Perspektiven in die gemeinsame Entwicklung des Lehrformats ein. Vertreten sind die Disziplinen Pädagogik, Elternbildung, Medienpädagogik sowie Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Familienarbeit. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, Fachkompetenzen niederschwellig an Eltern weiterzuvermitteln und die Hürde von Wissenschaft und Gesellschaft zu minimieren. Dadurch wird eine fachlich solide, praxisnahe und wissenschaftlich abgesicherte Projektumsetzung ermöglicht.

Externe Partner*innen:

Amt für Soziales des Kanton St. Gallen – Abteilung Familie und Sozialhilfe

Familienzentrum Dornbirn

Femmes Tische / Männer-Tische

Katholisches Bildungswerk Vorarlberg – Elternbildung

Mütter- und Väterberatung Ost, St. Gallen

SUPRO – Gesundheitsförderung und Prävention Götzis

Vorarlberger Kinderdorf

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