
Globale Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit oder Fachkräftemangel erfordern innovative Lösungen, die wissenschaftliche Expertise, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Umsetzbarkeit vereinen. Während wissenschaftliche Erkenntnisse oft auf nationaler Ebene in politische Prozesse einfließen, fehlt es auf regionaler Ebene häufig an strukturierten Formaten für den Wissenstransfer. Genau hier setzt das Projekt CUBE an: Es schafft eine interdisziplinäre Plattform für wissenschaftsbasierte Gesellschafts- und Politikberatung, um kollaborativ evidenzbasierte Lösungen für die Vierländerregion Bodensee zu entwickeln und in ihr zu verankern.
CUBE verfolgt das Ziel, eine nachhaltige Infrastruktur für transdisziplinäre Politik- und Gesellschaftsberatung aufzubauen. Mithilfe von Ansätzen und Methoden aus den Künsten und dem Design führt es Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um regionale Herausforderungen mit wissenschaftlich fundierten Lösungen anzugehen. Durch die Entwicklung und Anpassung innovativer Formate wie Policy Labs und Policy Studios wird evidenzbasiertes Wissen in Entscheidungsprozesse integriert. Langfristig soll CUBE als zentrale Anlaufstelle für wissenschaftliche Beratung in der Region etabliert werden.
Das Projekt setzt auf partizipative und interdisziplinäre Methoden, was durch die beteiligten Hochschulen – eine Schweizerische Kunst- und Musikhochschule und eine Deutsche Universität – sichergestellt wird. Kerninstrumente sind:
• Policy Labs & Policy Studios: Experimentelle Räume zur Entwicklung von praxisnahen politischen Lösungen.
• Design Playbooks: Strukturierte Handlungsanleitungen für evidenzbasierte Entscheidungsfindung.
• Pilotprojekte: Konkrete Anwendungsfälle zur Testung und Skalierung von Instrumenten.
• Netzwerkbildung: Enge Kooperation zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zur nachhaltigen Implementierung von Lösungen.
CUBE richtet sich an ein breites Spektrum von Akteur*innen:
• Forschende & Hochschulen: Als Entwickler, Multiplikatoren und Berater.
• Politische Entscheidungsträger & Verwaltung: Als Nutzer und Umsetzer evidenzbasierter Lösungen.
• Gesellschaftliche Akteure & Unternehmen: Als Partner in Innovationsprozessen. Perspektivisch soll das Projekt eine Kultur des wissenschaftlich fundierten gesellschaftlichen Dialogs etablieren und zu besseren politischen Entscheidungen beitragen.
Globale Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit oder Fachkräftemangel erfordern innovative Lösungen, die wissenschaftliche Expertise, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Umsetzbarkeit vereinen. Während wissenschaftliche Erkenntnisse oft auf nationaler Ebene in politische Prozesse einfließen, fehlt es auf regionaler Ebene häufig an strukturierten Formaten für den Wissenstransfer. Aus dem Projekt entstand deshalb die interdisziplinäre Plattform CUBE für wissenschaftsbasierte Gesellschafts- und Politikberatung, die die kollaborative Entwicklung von evidenzbasierten Lösungen für die Vierländerregion Bodensee unterstützt. Der CUBE, ab 2026 in Trägerschaft des W4, fördert mit Methoden aus den Künsten und dem Design transdisziplinären Austausch zwischen Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um regionale Herausforderungen mit wissenschaftlich fundierten Lösungen anzugehen. Er ist die Anlaufstelle für wissenschaftliche Beratung in der Region.
Ansprechperson
Beate Böckem (ZHdK Zürcher Hochschule der Künste)
Bildnachweis: Raumkonzept NEAR SHIFT des ZHdK Programms Digital Skills &Spaces / http://link.zhdk.ch/shift / Foto: Regula Bearth