Cross Innovation Sprint

1.9.2026
-
31.12.2027
Cross Innovation Sprint
Projektleitung
Uwe Sachse
Beschreibung

Welche Herausforderung gehen wir an?

Der Cross Innovation Sprint adressiert den Bedarf, Transformationskompetenzen für eine nachhaltige, lebenswerte und wirtschaftlich zukunftsfähige Vierländerregion aufzubauen. Im Themenfeld digitale Gesundheit wird dieser Bedarf besonders sichtbar: Gute Konzepte entfalten erst dann Wirkung, wenn Akteure zusammengebracht, Veränderung gemeinsam gestaltet und Lösungen an unterschiedliche regionale und nationale Kontexte angepasst werden. Das Projekt stärkt deshalb Transformationsfähigkeit und kontextsensible Gestaltung als zentrale Kompetenzen für die Zukunft der Region.

Was ist unser Lösungsweg?

Studierende der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und der Zürcher Hochschule der Künste arbeiten in gemischten Teams an realen Praxis-Challenges der digitalen Gesundheit. Betriebswirtschaft sowie Design, Design Science und Gestaltung werden dabei bewusst inter- und transdisziplinär verschränkt. Der Sprint kombiniert Online-Kollaboration mit physischen Präsenzblöcken, in denen ein Enabling Space entsteht: ein Raum im doppelten Sinne – physisch für Austausch, Prototyping und Review, zugleich mental als Denkraum für neue Perspektiven und Lösungswege. Die Teams erarbeiten im Laufe des Sprints Prototypen, durchlaufen Review-Gates und entwickeln einen Pilotpfad sowie eine Zwei-Länder-Adaption für Deutschland und die Schweiz.

Wer profitiert von unserem Projekt und woran zeigt sich seine Wirkung – bei unseren Zielgruppen und in der Vierländerregion?

Das Ziel ist nicht nur ein gutes Konzept zu entwickeln, sondern Transformationskompetenzen sichtbar und evaluierbar zu machen. Studierende lernen, andere Akteure einzubinden, Zielkonflikte zu erkennen, Veränderungsprozesse zu gestalten und Lösungen kontextsensibel weiterzuentwickeln. Praxispartner erhalten verwertbare Impulse in Form von Pilotpfaden und Adaptionslogiken. Die Wirkung zeigt sich in spürbaren Kompetenzgewinnen, konkreten Umsetzungsperspektiven und nachvollziehbaren nächsten Schritten für die Praxis. Es wird ein Blueprint-Format erprobt, das mittelfristig auch auf andere Themenfelder und Partner im W4-Verbund übertragbar ist.

Was wird durch unsere grenzübergreifende Zusammenarbeit möglich, was alleine nicht erreichbar wäre?

Im Projekt arbeiten die Hochschule Albstadt-Sigmaringen – insbesondere mit der Fakultät Business Science and Management und dem I3E – Institute for Innovation, Impact and Entrepreneurship – sowie die Zürcher Hochschule der Künste mit Design/Design Science und dem Digital Health Design Living Lab (DHDLL) zusammen. Hinzu kommen Praxispartner aus regionalen Gesundheits- und Life-Sciences-Ökosystemen. Möglich wird dadurch eine Erweiterung des Problemlösungspotentials für die Herausforderungen von digitaler Gesundheit. Durch die Verknüpfung der unterschiedlichen Disziplinen Betriebswirtschaft & Management mit Kunst & Design entstehen innovative System- und Umsetzungslogiken, welche starre Branchengrenzen aufbrechen und ganzheitliche, nutzerzentrierte Gestaltung des digitalen Gesundheits-Ökosystems ermöglichen.

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