
Die großen gesellschaftlichen Megatrends fordern von Unternehmen und Mitarbeitenden einen guten Umgang mit Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Ambiguität. Das Projekt Zertifikat Zukunft möchte an dieser Stelle ansetzen, um junge Talente zu reflektierten und kompetenten Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt weiterzubilden.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll ein Zertifikatsprogramm entwickelt werden, welches den Studierenden erlaubt, sogenannte „Future Skills“, also erfolgskritische Fähigkeiten für den derzeitigen und zukünftigen Arbeitsmarkt, auszubauen. Studierende lernen kooperative Arbeitsweisen und Werkzeuge, um über Grenzen hinweg in einer zunehmend wissensbasierten und von Spezialist*innen getragenen Wirtschaft und Gesellschaft effektiv und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten.
Bei der Ausgestaltung und Konzeption des Zertifikatsprogramms werden zudem Wissenschaftler*innen sowie Arbeitgeber*innen einbezogen, die eine Ausrichtung an aktuellen Trends und der Praxis in Unternehmen gewährleisten.
Daraus ergeben sich die folgenden Chancen:
Das Projekt erzielt nicht nur für individuelle Teilnehmer*innen einen Mehrwert. Es trägt auch dazu bei, dass die am Wissenschaftsverbund beteiligten Hochschulen Absolvent*innen ausbilden, die zur Gestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft in der Bodenseeregion bestens ausgerüstet sind und somit zur Arbeits- und Lebensqualität in den vier Ländern beitragen können.
Lesen Sie hier mehr zu Talenten aus der Vierländerregion.
Das Projekt hat Studierende aus dem Wissenschaftsverbund gezielt auf die Anforderungen einer zunehmend komplexen, digitalen und grenzüberschreitenden Arbeitswelt vorbereitet. In hochschulübergreifenden Präsenzworkshops sowie einem ergänzenden E-Learning-Angebot wurden zentrale Future Skills wie Problemlösung, Kreativität, Kommunikation, Kollaboration, digitale Kompetenzen und Veränderungskompetenz vermittelt.
Insgesamt nahmen über 100 Studierende aus acht Hochschulen in Deutschland und der Schweiz an neun Präsenzworkshops teil. Ergänzend wurde ein E-Learning-Programm entwickelt, das bis Oktober 2026 weiteren 250 Studierenden offensteht. Das Projekt stärkte die Kooperation der Career Services im Verbund, professionalisierte das gemeinsame Weiterbildungsangebot und leistete einen nachhaltigen Beitrag zur Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte in der Bodenseeregion.
Ansprechperson
Eva Maisel (Universität Konstanz)