Künstlerische Praxis folgt häufig eigenen Logiken, die von Intuition, Ambivalenz, Offenheit und auch vom Scheitern geprägt sein können. Diese Perspektiven lassen sich nicht immer mit klassischen wissenschaftlichen Methoden erfassen. Wir begegnen dieser Herausforderung, indem wir Räume schaffen, in denen wissenschaftliche und künstlerische Forschung miteinander in Dialog treten und unterschiedliche Zugänge zu Wissen sichtbar und anschlussfähig werden.
Im Mittelpunkt unserer Netzwerkarbeit stehen der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Praxis sowie zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung. Wir fördern den Dialog über Forschungsansätze und Methoden, entwickeln gemeinsame Perspektiven und stärken die systematische Vernetzung von Hochschulen, Praxispartner*innen und regionalen Institutionen.
Zu unserem Netzwerk gehören Forschende, Lehrende, Studierende, Transferverantwortliche sowie weitere Akteur*innen aus Kunst, Kultur und Gestaltung. Darüber hinaus richten wir uns an Nachwuchsforschende und Nachwuchskünstler*innen, deren Qualifizierung, Austausch und Potenzialentwicklung wir im Verbund stärken. Ebenso beziehen wir Kulturinstitutionen, Kreativschaffende und zivilgesellschaftliche Akteur*innen ein, um den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft auszubauen.
Durch die grenzübergreifende Zusammenarbeit verbinden wir Kompetenzen, Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen Hochschulen, Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen. Dadurch entstehen nachhaltige Netzwerke, gemeinsame Projekte sowie neue Forschungsperspektiven.