
Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie die Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und gesellschaftliche Polarisierung prägen auch die Hochschulen und den Wandel in unserer Region. Der produktive Umgang mit vielfältigen Perspektiven ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor für Organisationen und Gesellschaft. Das Netzwerk Diversität und Chancengerechtigkeit bietet eine Plattform für kollegialen Austausch, gemeinsames Lernen und fachliche Weiterentwicklung innerhalb der W4-Hochschulen. Durch die Vernetzung von Akteur*innen und den Transfer bewährter Praxisbeispiele trägt es dazu bei, Diversität als Querschnittsthema und Innovationsmotor nachhaltig in der Vierländerregion zu verankern.
▪ Förderung einer chancengerechten vielfaltsfördernden und inklusiven Hochschulkultur als Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation in der Vierländerregion. Befähigung von Hochschulangehörigen, Diversität und Chancengerechtigkeit als Gestaltungsprinzip in Lehre, Forschung und Organisation zu integrieren.
▪ Verankerung von Diversität und Gleichstellung in der Hochschulentwicklung im Sinne zukunftsfähiger Hochschulstrukturen.
▪ Stärkung des hochschulübergreifenden Wissenstransfers durch kollegiales Lernen und Good-Practice-Austausch.
▪ Gegenseitige Unterstützung bei der Erfüllung der Voraussetzung für Drittmittelanträge, wie bspw. den Gender Equality Plan für Horizon Europe.
Das Netzwerk richtet sich an:
▪ Gleichstellungs-, Diversity- und Inklusionsakteur*innen der W4-Mitgliedshochschulen,
▪ Fachstellen für Personal-, Organisations- und Hochschulentwicklung,
▪ Interessierte aus Lehre, Forschung, Verwaltung sowie externe Partner*innen bei Querschnittsthemen.
Die Mitglieder des Netzwerks bringen vielfältige Perspektiven aus unterschiedlichen Hochschultypen und nationalen Kontexten ein und bilden gemeinsam einen Resonanzraum für transnationale Lern- und Entwicklungsprozesse im Sinne kollaborativer Hochschulentwicklung.